Geigenbau am Dom - Eva Lämmle München

    13. August 2016, 16:16// Geige aus Domholz

    Bau einer Geige aus Dachbalken der Frauenkirche München, Teil 7

    decke-boden-mit-einlage

     

    Als nächstes beginnt man mit der Spaneinlage. Viele denken, die schwarzen Linien auf Decke und Boden der Geige seien nur aufgemalt.

     

    Tatsächlich handelt es sich aber um eine Einlegearbeit, eine Intarsie. Es wird mit einem Spezialwerkzeug eine dünne Nut am Rande der Geige eingeschnitten und dort ein Einlagespan  eingepaßt und eingeleimt. Der Span hier besteht aus drei dünnen Streifen: Ebenholz-Ahorn-Ebenholz.

     

    Nach dem Trocknen kann die Hohlkehle nun endgültig gestochen werden. Dann wird die Wölbung gehobelt. Hierzu benützt man Wölbungshobel, in verschiedenen Größen.

     

    woelbung-geige-decke-boden

     

    Zum Ende wird die Oberfläche fein mit Ziehklingen geglättet.

     

    decke-boden-geige-geputzt


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