Zum achten Mal: Werkschau der Münchner Geigen- und BogenbauerInnen
24 Werkstätten, das sind 22 GeigenbauerInnen und 2 Bogenbauer, präsentieren ihre
aktuellen, handgefertigten Unikate alle 3 Jahre als Werkschau im Rahmen der Münchner
Geigentage. München folgt direkt auf Cremona als Stadt mit der höchsten Konzentration
von Geigenbauwerkstätten.
Die außergewöhnliche Veranstaltung, die im Mars-Venus-Saal im Bayerischen
Nationalmuseum stattfindet, ist aus dem kulturellen Leben Münchens mittlerweile nicht
mehr wegzudenken. Sie zieht nicht nur das internationale Fachpublikum an, sondern auch
musikbegeisterte und interessierte Gäste aus Nah und Fern.
Das Einzigartige ist die Ausstellung zum Anfassen: Geigen, Bratschen, Celli und Bögen können während der Ausstellungszeiten von fachkundigen BesucherInnen angespielt werden. Jeweils zwei bis drei GeigenbauerInnen werden anwesend sein und können alle Fragen rund um das spannende Thema Geigenbau beantworten.
Zur Abrundung und Vertiefung gibt es
hochkarätige Vorträge zu Geigenbauthemen und hörenswerte Klangproben.
Konzerte
Den musikalischen Rahmen der 8. Münchner Geigentage bilden sechs Konzerte mit
namhaften MusikerInnen auf den neuen Instrumenten und Bögen. Die Mitwirkenden sind das Diogenes Quartett beim Eröffnungskonzert am 30. April 2026, Prof. Kyrill Troussov
(Violine) am 2. Mai 2026, Emiko Yuasa (Viola) BRSO am 6. Mai 2026, Prof. Maximilian
Hornung (Cello) am 9. Mai 2026, das Jugendorchester Violinissimo Erding am 13. Mai
2025 sowie das Goldmund Quartett beim Abschlusskonzert am 16. Mai 2025.
Alle Konzerte beginnen um 19.30 Uhr.
Tickets für die insgesamt sechs Konzerte gibt es im
Vorverkauf über München Ticket
Bei den Konzerten nutzen die MusikerInnen nicht wie üblich ihre eigenen Instrumente und
Bögen, sondern spielen ausschließlich mit denen aus der Ausstellung. Nach jedem Satz wird
das Instrument gewechselt. Dies stellt eine besondere Herausforderung für die
KünstlerInnen dar. Umso mehr freuen sich Eva Lämmle, Ulrike Glinsböckel und Robert
Eibl, die Organisatoren des Projekts, dass es immer wieder gelingt, hochkarätige
MusikerInnen für dieses besondere Experiment zu begeistern und zu gewinnen.
Im Fokus der Münchner Geigentage stehen die Instrumente, das Vergleichen und das
Hören. Während des Ausstellungszeitraums im Frühjahr 2026 sind neben den genannten
Konzerten insgesamt vier Fachvorträge und drei Klangproben geplant. Auch diese Formate
sind sehr spannend, interessant und eindrucksvoll.
Aktuelle und weiterführende Informationen zu den 8. Münchner Geigentagen gibt es hier.
Ich stelle in diesem Jahr meine neueste Geige- nach einem Guarneri-Modell, eine Bratsche nach Gasparo da Salo und ein Cello nach Alessandro Gagliano aus. Ich freue mich auf Ihren Besuch bei den Münchner Geigentagen!




