// Häufig gestellte Fragen

Wann muß man das Griffbrett abziehen lassen?

Geigenkasten mit Geige

Hier erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen:

 

 

Griffbretter sind meist aus Ebenholz gefertigt, ein sehr hartes Holz.

Trotzdem treten im Lauf der Zeit durch das Spielen und dauernde Andrücken der Saite auf das Griffbrett Abnutzungen auf:

 

Es entstehen

  • Rillen
  • Kratzer
  • Vertiefungen,Unebenheiten

 

Dadurch wird auf  Dauer die Spielbarkeit beeinträchtigt. Es können Klapper-oder Schwirrgeräusche auftreten, oder die Intonation wird schlechter.

 

Deshalb ist es wichtig, das Griffbrett regelmäßig abziehen zu lassen. Wenn man sehr viel spielt, ist das einmal im Jahr notwendig, wenn man 0,5h pro Tag spielt, ca. alle 2-3 Jahre.

 

Wenn Sie die Geige in Richtung eines Fensters halten und von der Schnecke aus über das Griffbrett hinweg schauen, können Sie vielleicht schon kleine Wellen erkennen, die aussehen, wie ein Waschbrett. Dann ist es spätestens Zeit, das Griffbrett abziehen zu lassen.

 

Was heißt „Griffbrett abziehen“ eigentlich? Was wird genau gemacht?

 

Das Griffbrett wird fein nachgehobelt, meist mit einem Einhandhobel mit Metallsohle. Wobei auf der Länge des Griffbretts eine feine glatte und minimal konkave Form entsteht. Der tiefste Punkt ist in etwa die Saitenstärke der jeweiligen Saite. D.h. das Griffbrett auf der Seite der E-Saite ist flacher, als auf der Seite der G-Saite. So können die Saiten frei schwingen.

 

Nach dem Hobeln wird die Fläche geschliffen, mit Schleifpapier in verschiedenen Körnungen und zuletzt poliert, damit sie wieder komplett glatt ist.

 

Beim Griffbrett abziehen können außerdem Mängel bei der Spielbarkeit behoben werden, wenn das Griffbrett noch genügend Material hat. Beispielsweise kann die Rundung im Querschnitt verändert werden, falls nötig.

 

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